Inhaltsverzeichnis
  1. Wetter und Saisonalität
  2. Wirtschaftliche Bedingungen
  3. Aktionen der Wettbewerber
  4. Unvorhergesehene Ereignisse
  5. Politische Entscheidungen
  6. Monatsbeginn und Monatsende
  7. Große Sportevents

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Ist dir schon einmal aufgefallen, dass während einer Regenfront, die über Deutschland zieht, die Verkäufe in unserem Online-Shop teilweise drastisch ansteigen?

Es gibt mehrere Faktoren außerhalb unseres Online-Shops, die die Anzahl der Verkäufe beeinflussen und auf die wir keinen Einfluss haben. Diese Faktoren können unvorhersehbar sein und je nach Branche, Land und Klima variieren. Im folgenden Artikel habe ich einige Beispiele zusammengefasst.

Wetter und Saisonalität

Der Verkauf bestimmter Produkte kann sich je nach Wetterlage ändern. Beispielsweise kann ein Online-Shop für Winterkleidung in den kalten Wintermonaten eine höhere Conversion Rate haben, wenn die Kunden verstärkt nach warmer Kleidung suchen.

Das Wetter kann die Stimmung und das allgemeine Kaufverhalten der Kunden beeinflussen. An trüben oder regnerischen Tagen können sich Kunden eher für den Online-Einkauf entscheiden und somit die Conversion Rate erhöhen. Andererseits kann schönes Wetter dazu führen, dass Kunden mehr Zeit im Freien verbringen und weniger online einkaufen.

Umgekehrt profitieren Online-Shops, die Produkte für Outdoor-Aktivitäten anbieten, von gutem Wetter. Sonnige und warme Tage können das Interesse der Kunden an Outdoor-Produkten steigern und zu einer höheren Verkaufszahlen führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Auswirkungen des Wetters auf die Konversionsrate von verschiedenen Faktoren abhängen und nicht immer vorhersehbar sind. Es ist daher ratsam, das Wetter als potenziellen Einflussfaktor zu berücksichtigen und entsprechende Marketing- und Verkaufsstrategien zu entwickeln, um auf Wetteränderungen reagieren zu können.

Produktdetailseiten mit Shopware

Shops mit Sommerartikeln haben im Winter schlechtere Conversion Rates

Wirtschaftliche Bedingungen

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben die Kunden möglicherweise weniger Geld zur Verfügung oder sind vorsichtiger mit ihren Ausgaben. Wir sind dann eher geneigt, größere Investitionen aufzuschieben und das Geld zusammenzuhalten.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation kann aber auch die Nachfrage nach bestimmten Produkten beeinflussen. Wir neigen dann eher dazu, Produkte zu kaufen, die wir benötigen oder die uns einen Mehrwert bieten. Bietet ein Online-Shop Produkte an, die in solchen Zeiten gefragt sind, kann dies zu einer höheren Konversionsrate führen.

Grundsätzlich sind Besucher in dieser Zeit preisbewusster und suchen nach Angeboten und Rabatten. Online-Shops, die wettbewerbsfähige Preise anbieten oder Sonderaktionen durchführen, haben hier die besseren Karten für mehr Verkäufe.

Aktionen der Wettbewerber

Die Strategien und Aktionen der Wettbewerber können sich indirekt auf die Verkäufe eines Shops auswirken. Wenn unsere Mitbewerber aggressive Preisaktionen oder Rabatte anbieten, kann dies unsere Kunden dazu verleiten, bei diesem Anbieter einzukaufen, anstatt den eigenen Online-Shop zu besuchen.

Eine gut durchdachte und zielgerichtete Werbekampagne kann aber auch zu einer erhöhten Aufmerksamkeit und Kundenbindung führen. Sind potenzielle Kunden von den Werbebotschaften des Konkurrenten überzeugt, werden sie eher dessen Online-Shop besuchen und sich weniger für den eigenen Shop interessieren.

Um die Auswirkungen von Wettbewerberaktionen auf die Conversion Rate zu minimieren, ist es wichtig, die Wettbewerbslandschaft regelmäßig zu analysieren, um über deren Strategien und Aktionen informiert zu sein. Basierend auf diesen Erkenntnissen können geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, wie z.B. die Optimierung des eigenen Preis-Leistungs-Verhältnisses, die Hervorhebung der eigenen Alleinstellungsmerkmale oder die Verbesserung des Kundenservice, um Kunden zu binden und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Unvorhergesehene Ereignisse

Der Krieg in der Ukraine ist dafür ein gutes Beispiel, weil niemand mehr damit gerechnet hat. Aber auch Naturkatastrophen, politische Unruhen oder Notfälle im Gesundheitswesen können das Verbraucherverhalten stören und zu Schwankungen der Konversionsraten führen.

Ein weiteres gutes Beispiel war die Corona-Pandemie. Zu Beginn der Corona-Epidemie waren alle geschockt und die Umsätze in fast allen Shops gingen drastisch zurück. Ein paar Monate später gingen die Online-Verkäufe durch die Decke. Solche Ereignisse sind nicht vorhersehbar und können erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und die Verkaufszahlen in den Shops haben.

Politische Entscheidungen

Politische Entscheidungen können zu Änderungen in der Gesetzgebung führen, die sich auf die Art und Weise auswirken, wie Online-Shops zukünftig verkaufen dürfen. Beispielsweise können Steueränderungen, neue Vorschriften oder Handelsabkommen Auswirkungen auf die Preisgestaltung, den Versand oder die Rückgaberichtlinien haben. Solche Änderungen können die Conversion Rate beeinflussen, insbesondere wenn sie zu höheren Kosten oder Einschränkungen für die Kunden führen.

Ein Beispiel hierfür ist die Einführung des Elektronikgerätegesetzes (ElektroG). Ziel des Elektronikgerätegesetzes ist es, die ordnungsgemäße Entsorgung und Verwertung von Elektronikgeräten durch Hersteller, Importeure oder Händler sicherzustellen.

Monatsbeginn und Monatsende

Das Kaufverhalten der Kunden kann je nach Monatsbeginn oder Monatsende variieren. Vielleicht kennst du das von dir selbst:  Am Monatsanfang sind wir eher geneigt, langfristig geplante oder größere Einkäufe zu tätigen. Am Ende des Monats wird das verfügbare Budget knapper. Rechnungen, Miete und andere monatliche Ausgaben schränken die Ausgabenbereitschaft ein. Das bedeutet, dass wir am Monatsende eher auf der Suche nach Angeboten, Rabatten oder Schnäppchen sind. Online-Shops können diese Verhaltensmuster nutzen, um entsprechende Marketingaktionen oder gezielte Angebote zu planen.

Produktdetailseiten mit Shopware

Das Kaufverhalten variiert je nach Kalendertag

Große Sportevents

Sportliche Großereignisse wie das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft können die Conversion Rate in unserem Online-Shop erheblich beeinflussen. Während großer Sportereignisse steigt die Nachfrage nach Fanartikeln und Produkten, die mit dem Ereignis in Verbindung stehen. Kunden suchen nach Trikots, Fanartikeln und anderen Produkten, um ihre Unterstützung für ihre Lieblingsmannschaften auszudrücken.

Umgekehrt sind viele Menschen während großer Sportereignisse in Feierlaune und verbringen Zeit damit, die Spiele zu verfolgen. Dies kann zu einer Veränderung des Verbraucherverhaltens führen, da die Kunden möglicherweise weniger Zeit mit Online-Shopping verbringen oder ihre Prioritäten auf das Sportereignis verlagern. Dies könnte zu einem vorübergehenden Rückgang der Konversionsrate führen. Während eines WM-Finales können wir der fliegenden Heuballen in unserem Online-Shop förmlich spüren.

Für Betreiber von Online-Shops ist es wichtig, sich auf sportliche Großereignisse vorzubereiten und ihre Marketingstrategien entsprechend anzupassen. Dies kann die Integration von themenspezifischen Inhalten, die Promotion von Fanartikeln oder die Bereitstellung von Angeboten und Aktionen umfassen. Durch die Berücksichtigung der Interessen und Vorlieben ihrer Kunden während dieser Sportereignisse können Online-Shops ihre Conversion Rate steigern und von der erhöhten Nachfrage profitieren.

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Große Sportevents beeinflussen das Kaufverhalten

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